Wir freuen uns, als eines der Gründungsmitglieder den Zusammenschluss von insgesamt neun grüne Hochschulgruppen zur Landeskoordination campus:grün NRW bekannt geben zu können. Die enge Vernetzung soll gemeinsame Aktionen und Stellungnahmen ermöglichen.

„Viele Problemfelder und Entwicklungen im Zuge des Bologna-Prozesses und des Hochschulfreiheitsgesetzes verlaufen in den Hochschulen analog, der gegenseitige Austausch von Ideen und Ansatzpunkten kann da nur positiv wirken“, sagt Ann-Kathrin Jeske von Campus Grün Münster, die Ansprechpartnerin der Landeskoordination.

Anfang Juni fand in Münster die Gründungsversammlung der Landeskoordination der grünen Hochschulgruppen NRW statt. Insgesamt zehn delegierte Studierende diskutierten Grundsätze und Leitlinien einer Koordination und stellten die verabschiedete Satzung der Landeskoordination campus:grün NRW vier Wochen lang allen grünen Hochschulgruppen in NRW zur Abstimmung. Endgültige Gründungsmitglieder sind Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Duisburg-Essen, Hagen, Köln und Münster.

„Die Struktur der Landeskoordination basiert auf autonomen und starken Mitgliedsgruppen, wir möchten in erster Linie ein Sprachrohr sein und ähnliche Gruppenmeinungen bündeln.“, ergänzt Heraldo Hettich von der ghg-campus:grün Bonn, der als weiterer Ansprechpartner auf der Gründungsversammlung gewählt wurde.

Die Mitglieder der Landeskoordination treffen sich in Zukunft regelmäßig zu Landeskonferenzen. Sie soll eine engere Vernetzung der grünen Hochschulgruppen in NRW, gemeinsame Aktionen und Stellungnahmen ermöglichen, sowie den persönlichen Austausch untereinander fördern. Für die Landeskoordination wird bereits eine eigene Webpräsenz erstellt, auf der die Satzung, die Kontaktdaten der Mitgliedsgruppen und aktuelle Informationen über die Aktivitäten der Landeskoordination zu finden sein werden.

Wir freuen uns auf eine aktive und fruchtbare Zusammenarbeit mit den beteiligten Hochschulgruppen. Mit der Novellierung der NRW-Hochschulgesetze bietet sich sogleich eine Gelegenheit, konstruktive Vorschläge zu machen, um universitäre Missstände zu beseitigen.