Zur bevorstehenden Landtagswahl in NRW, fordern wir, die Grüne Hochschulgruppe der Universität Bonn, gemeinsam mit 9 weiteren grün-alternativen Hochschulgruppen in NRW, die zur Wahl antretenden Parteien auf, die im Wahlkampf abgegebenen Versprechen auch einzuhalten. Wir fordern ein klares Bekenntnis aller Parteien zu einem gebührenfreien Studium sowie eine dauerhafte und voll umfängliche Finanzierung von Bildung und Wissenschaft durch das Land NRW. Um unsere Forderungen abzustimmen haben wir grünen Hochschulgruppen im letzten Juni eine Landeskoordination gegründet und nun gemeinsam einen Forderungskatalog entwickelt. Im Einzelnen fordern wir:

 

–          den Erhalt des gebührenfreien Studiums,

–          die Sicherstellung hinreichender Studienplätze und eine Masterplatzgarantie

–          die Reform des Hochschulrechts in NRW,

–          die Abschaffung der Hochschulräte,

–          transparente, kinder- und familienfreundliche Strukturen

–          die Auseinandersetzung mit Geschlechtergerechtigkeit

–          sowie die Demokratisierung der Entscheidungsprozesse in der akademischen Selbstverwaltung  

          durch die Einführung einer Viertelparität mit gleichem Stimmrecht aller Statusgruppen

 

Dazu erklärt Heraldo Hettich, Ansprechpartner der Landeskoordination:

„Der vom NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung begonnene „Offene Dialogprozess zur Weiterentwicklung des Hochschulrechts“ muss unter starker studentischer Beteiligung weiter entwickelt und die begonnenen Projekte im Hochschulbereich endlich zu fruchtbaren Ergebnissen geführt werden!“

Forderungskatalog der Landeskoordination grüner Hochschulgruppen:

[gview file = „http://www.campusgruen-bonn.de/wp-content/uploads/Forderungskatalog-Hochschulnovelle-Landeskoordination-gruener-Hochschulgruppen-NRW.pdf“]

Eine ausführliche Stellungnahme zu den einzelnen Punkten findet sich auf der Seite der Landeskoordination grün-alternativer Gruppen in Nordrhein-Westfalen: