Pressemitteilung: ghg-campus:grün Bonn kritisiert Verzögerungen bei der Einführung der Selbsthilfewerkstatt

 

Bereits seit fünf Monaten hätte sie in Betrieb sein sollen und noch immer sind keine Fortschritte in Sicht: Auf Anregung der Grünen Hochschulgruppe hatte der Bonner AStA mit Universität und der Universitätsgesellschaft (UGB) vor gut einem Jahr die Einführung einer studentischen Fahrradselbsthilfewerkstatt vereinbart. Sie soll zukünftig Studierenden die Möglichkeit bieten, unter fachkundiger Anleitung ihre Fahrräder zu reparieren.

Die Vereinbarung mit Universität und UGB sieht dabei vor, dass die Universität die erforderlichen Räumlichkeiten in Poppelsdorf bereitstellt und zusammen mit der UGB die Personalkosten der studentischen Arbeitskräfte trägt. Der AStA wird hingegen Arbeitgeber und trägt das Projekt in die Studierendenschaft.

„Die Fahrradwerkstatt ist ein großartiger Service für die Bonner Studierendenschaft und ein wichtiger Schritt zur Verbesserung studentischer Mobilität, gerade auch mit Blick auf das städtische Ziel, Fahrradhauptstadt 2020 werden zu wollen“, sagt Alice Barth von ghg-campus:grün bonn, die an den Gesprächen mit von Universität und UGB maßgeblich beteiligt war. „Umso mehr ärgert uns die zögerliche Umsetzung des Projekts“, so Barth weiter.

Im Februar hätte die Fahrradwerkstatt in Betrieb gehen sollen, alle Haushaltsmittel stehen seit Beginn des Jahres zur Verfügung. Die Bauabteilung der Universität sollte alle notwendigen Umbaumaßnahmen am Mathematischen Institut in Poppelsdorf durchführen. Doch dies ist bis heute nicht geschehen, sodass in diesem Sommer wohl nicht mehr mit der Werkstatt zu rechnen ist. Scheinbar hat es die Universität versäumt, frühzeitig Gespräche mit dem Eigentümer, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, zu suchen und alle notwendigen Genehmigungen einzuholen.

„Wir verstehen die Fahrradwerkstatt auch als eigenes Projekt. Die Umsetzung liegt zwar beim AStA, doch die Idee ist in unserer Gruppe entstanden. Umso mehr bedauern wir die Verzögerung und erwarten von der Uni, dass sie nun mit Hochdruck an der Umsetzung arbeitet, damit die Studierenden endlich von dem tollen Angebot profitieren können“, ergänzt Barth.