Liebe Interessierte,

vom 10. bis 12. Mai laden die Grünen Hochschulgruppen der Universitäten Bonn und Köln zusammen mit der Landeskoordination Campus:grün NRW sehr herzlich zum Seminarwochenende in die Bundesstadt Bonn. Anmeldung ab sofort: http://www.bildungswerk-campusgruen.de/?page_id=439
Am Freitag Abend starten wir mit der öffentlichen Podiumsdiskussion „Grenzen des Wachstums – Konsum ohne Grenzen?“ im Hörsaal 17 der Universität Bonn. Samstags dreht sich dann alles um das Thema „Konsum und Nachhaltigkeit“ mit thematischen Vorträgen (s. Ablaufplan), einem Konsumkritischen Stadtrundgang, Klima-freundlichem Kochen und der Präsentation vieler nachhaltiger Ideen aus den Hochschulgruppen. Der Abend soll mit einem humorvollen Filmbeitrag ausklingen. Am Sonntag laden wir zur Landeskonferenz der grünen Hochschulgruppen NRW.

Es würde uns sehr freuen, euch persönlich begrüßen zu dürfen und gemeinsam über dieses Thema zu diskutieren. Weitere Informationen findet ihr im Anschluss:

Podiumsdiskussion zum Thema „Grenzen des Wachstums – Konsum ohne Grenzen?“

Plakat Podiumsdiskussion

 

Freitag, 10. Mai 2013, Hörsaal 17 des Universitätshauptgebäudes

Es diskutieren:

  • Stefan Kreutzberger (Journalist und Autor des Films „Taste the Waste“)
  • Brigitta Poppe (B90/Die Grünen, Fachgebiet Umwelt- und Verbraucherschutz)
  • Oliver Stengel (Soziologe am Wuppertal Institut)
  • sowie Gesa Maschkowski (Ökotrophologin, Initiative „Bonn im Wandel“)

 

Seminar: „Konsum und Nachhaltigkeit an Hochschulen“

Seminar "Konsum und Nachhaltigkeit"

Samstag, 11. Mai 2013, Evang. Studierendengemeinde, Königstraße. 88, 53115 Bonn

Greenwashing scheint allgemein groß in Mode, Hauptsache es wird weiter konsumiert! Doch wie ist es wirklich mit der Nachhaltigkeit an den Hochschulen bestellt? Tausende von Menschen arbeiten, lernen und konsumieren im direkten Umfeld einer Hochschule.
Dabei beschränkt sich der Konsum nicht nur auf Güter des täglichen Bedarfs in Mensen, Laboren und Verwaltungen. Zum Konsum gehört auch die Weitergabe neuer Ideen und Konzepte, Lebensformen, Wissen und Verhaltensweisen. Hochschulen sind Experimentierfelder für neue Ideen und damit oft Motor für gesellschaftliche Veränderungsprozesse.
Das Seminar soll ein Bewusstsein schaffen für die komplexen sozialen, psychologischen und ökonomischen Zusammenhänge, welche hinter dem Konsum als alltägliche Individualentscheidung stehen. Ferner soll es aufzeigen, welche Konsument*innenmacht wir als Angehörige einer Universität haben.

Folgende Fragestellungen werden näher beleuchtet:
• Welche Mechanismen und Leitbilder liegen dem Konsum zugrunde?
• Was kann ICH als konsumierender Mensch tun?
– Alternative Konsumpraktiken die einfach im Alltag umsetzbar sind –
• Woran hakt es bei der Umsetzung nachhaltiger Ideen?
• Augenzwinkern statt Zeigefinger – Wie kann ich ANDERE von meinen Ideen begeistern ohne zu nerven, zu belehren oder ihnen etwas vorzuschreiben?
• Wie lassen sich Theorien und Erkenntnisse in die PRAXIS umsetzen?
• Welche Schritte sind zu ergreifen, damit Konsumverhalten nicht zu Lasten von Natur und Umwelt und damit der verfügbaren Ressourcen geht?

Als Programmpunkte haben wir geplant:

10:00-12:00 Uhr „Gutes Leben statt Verzicht“ – Was kann ich als Konsumierende*r tun? Vorstellung von Kölle Global und foodsharing

12:00 – 15:00 Uhr Konsumkritischer Stadtrundgang und Präsentation lokaler Gruppen und Initiativen

15:00 – 17:30 Uhr Wie kann ich Andere für Anliegen begeistern? Vortrag vom Netzwerk Wachstumswende

18:00 – 20:00 Uhr „Interaktive Workshops“ – Wie lassen sich Erkenntnisse in der Praxis umsetzen?