Ein Film von Martin Rosen, nach der Romanvorlage von Richard Adams

„All the world will be your enemy,

Prince with a Thousand Enemies,

and when they catch you, they will kill you…

But first they must catch you..”

Inhalt: Das kleine ängstliche Kaninchen Fiver hat eines Tages eine schreckliche Vision. Großes Unheil wird über sein Rudel kommen. Sein Bruder Hazel glaubt ihm und zusammen mit ein paar anderen Kaninchen flüchten sie aus dem Bau. Als sie endlich einen ruhigen Hügel zum Leben finden, müssen sie feststellen, dass der Fortbestand der Sippe weiterhin bedroht ist, da unter ihnen kein weibliches Kaninchen ist. Erfolglos versuchen sie ein paar Stallkaninchen beim Bauern zu befreien. Als sie jedoch auf das Rudel des schrecklichen General Woundwort treffen, beschließen sie eine Revolte unter diesem anzuzetteln. Ein Kampf um Freiheit, Leben und Tod beginnt.

Kritik: „Ein reizvoller, detailverliebter Zeichentrickfilm, der wegen seiner vielschichtigen Bezüge zur menschlichen Existenz Aufmerksamkeit verdient. Der intelligent und fantasievoll gemachte Film urteilt in seinen kritischen Ansätzen oft bitter über gesellschaftliche Zustände und menschliche Verhaltensweisen wie Machtmissbrauch, ungerechte Besitzverhältnisse und die zunehmende Zerstörung der Natur. Sein lebensbejahender Optimismus deutet jedoch auch die Möglichkeit der Veränderung dieser Verhältnisse an.“ (Lexikon des Internationalen Films)


Zur Filmreihe: Oft gelten Animations- oder Zeichentrickfilme als Krönung dessen, was die Gesellschaft uns an stupider Gehirnberieselung bietet. Aber auch hier gibt es zum Glück Ausnahmen, die beweisen, dass solche Filme nicht nur für Konsumkinder und Geegs sein müssen. Unsere Filmreihe „Gemalte Gesellschaftskritik“ versucht ein paar dieser Ausnahmen zu zeigen, die einen anderen Zugang zu gesellschaftlichen Problemfeldern, wie atomare Kriege, Ausbeutung der Natur oder die Entstehung diktatorischer Regime darbieten.

Nächste Filmvorführung: erst wieder im Wintersemester.[nbsp]